GALERIE

Wenn der Mond nach dir greift

Wenn der Mond nach dir greift.
Wenn er dich dieser Welt beraubt.
Und auf ewig dich in seine Nacht mitnimmt.
Dann lass dich entführen.
Lass dich berauben.
Lass ihn alles nehmen,
was nie dir gehört,
weil die Welt niemals deine war.

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Das Erdbeben in meiner Brust

Kannst du das rollen hören?
Kannst du die Felsen knirschen hören?
In weiter Ferne.
Hörst du das Erdbeben?
Wirst du ihm folgen?
Es wird alles anders sein.
Und wird es in dir verklingen?
Dann warst du es,
der die Welt in Angst und Schaudern versetzt hat.
Dann warst du es, der verloren hat.
Du, der die Angst erlebt hat.
Du, der du vielleicht gestorben bist.
Du, der das Erdbeben ist.

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Nur ein bisschen Ewigkeit

Der freie Fall
So ewig tief,
nur um zu merken dass da gar kein Aufprall wartet.
Dass da gar nicht der Tod ist,
von dem ich dachte er lauert da unten mit finsterer Miene.
Nur ein seichter Wind,
der dich formt und ich selbst, der ich dann kurz nicht mehr bin.
Ich schwebe.
Der Tod, ja er wacht hier unten,
doch er ist die Sonne und nicht das Dunkel, das sie umgibt.
Und immer dann wenn ich mich auflöse,
ziehen die Seile an denen ich noch hänge mich wieder hoch.
Doch wer schonmal geflogen ist,
kann das nie mehr vergessen.
So komisch diese Wahrheit da oben auch wirkt.
Da oben wo die Erde an den Knochen zieht.
Es ist wie ein Geheimnis, das ich seit jeher in mir trage.
Und dann flüstert es zutage.

Die Schwerkraft ist eine Lüge.

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2024

Oh wie ewig ist nur der Raum des Unwissens.

Sieh doch, wie er alles Wissen hält.

Wie der Traum dich fliegen lässt.

Wie das Nichts dir Flügel schenkt.

Die große Mutter ohne Geschlecht beherbergt das Geheimnis in dem wir so süß schlafen.

Und so klein ist doch das, was wir tatsächlich zu greifen versuchen.

Und puff löst es sich wieder auf.

Da im Ewigen.

Erlaube dir das Sehen und erlaube dir das Hören.

Die Geschichten sind es Wert.

Und dann lebe.

Am Ende sterben wir doch nur.

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Life does it´s dance

Make sure that you dance it all the way

Zu den Werken

Eine Melodie bittet nicht um Eintritt.

Sie kommt einfach rein.

Und ist sie einmal da, so will sie getanzt werden.

Wenn sie eingesperrt ist verstummt sie.

Und mit ihr verstumme ich selbst.

Zu den Werken

Strommasten

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Weil ich doch jetzt malen kann

Weißt du ich kann malen.

Und ich malte dir ein Portrait,

damals als ich an uns dachte.

Grün wie der Traum aus dem ich nicht erwachte.

Und damit sollte es beschlossen sein.

Ich hätte alles in das Bild hinein.

Wie der Fisch guckt und er hatte große Augen

und die fliegenden Inseln...

Ja fast, da nahm ich schon den Pinsel und...

Ich hätte mich ergeben, zum ersten Mal.

Aber nein.

In jedem Schlaf, da schleicht heimlich im Heim,

die viel zu helle Nüchternheit.

Ich wusste, dass sie klopft, ich hab es doch gehört.

Doch ich ungestört,

plötzlich trat sie ein.

Dein wunderschönes Gesicht.

Wie gern hätte ich dir nur ein Portrait geschenkt.

Weil ich doch jetzt malen kann.

Stattdessen schreib ich ein Gedicht.

Zu den Werken

Verwunschener Garten

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2023

Nachtlichter

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Organik

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Zu-Fall

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Rausch

Dschungel

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